G2-Wurf

Gestern, am 21.07.2025 ist Nachmittags unser G2-Wurf von Peppermint und Rocket auf die Welt gepurzelt. Peppermint hat es auch diesmal sehr spannend gemacht und uns bis zum 66. Tag warten lassen.

Schon in der Nacht von Freitag auf Samstag ab ca. 0.30 Uhr ist sie im Halbstundentakt zu mir gekommen und wollte gestreichelt und gekuschelt werden. Nach ca 20 Minuten war dann wieder gut und sie hat sich woanders hingelegt. Das hat sich auch bis morgens so durchgezogen. Zu dem Zeitpunkt hab ich schon gedacht das es bald los geht. Sie war so anhänglich und nervös wenn ich das Zimmer verlassen habe. Und beleidigt wenn ich wieder da war. Sie hat regelrecht mit mir geschimpft.

Samstag hatten wir auch Kittenbesuch für unseren Duffy und Crush geplant. Es tat mir nun aber so leid, dass ich nicht wirklich viel Zeit hatte. Mein Mann war zwar auch da und auch ich konnte alle Fragen beantworten (hoffe ich) aber ich musste immer wieder zu Peppi gucken gehen und man war natürlich total in „Hektik“. So sollte ein Kittenbesuch natürlich nicht ablaufen aber ich denke wir haben alle zusammen das Beste daraus gemacht.

Leichte Wehen konnte man dann Samstag Nachmittag das erste mal sehen und ab und zu ist sie auch in die Wurfbox gegangen. Daneben steht ein Kuschelbettchen. Auch das war ab und zu interessant für sie. Aber lange liegen geblieben ist sie nicht. Also hab ich mich auf eine weitere unruhige Nacht mit wenig Schlaf eingestellt denn mehr als mal Probeliegen war nicht. Und so sollte es auch kommen. Länger als eine halbe/dreiviertel Stunde hat sie mich nicht schlafen lassen. Neuste Angewohnheit: sich neben mir auf das Kopfkissen legen und Milchtritt an mir. Egal wo, Kopf, Arm, Hals, Rücken. Eine günstigere Akupunktur kann man nicht bekommen. Aber Nachts? Muss nicht unbedingt sein. Also bei jedem Besuch auf dem Kissen Peppermint ganz viel streicheln. Lange hat das immer nicht angedauert, nach spätestens 30 Minuten ist sie wieder zu ihrem Stammplatz unter dem Tisch. So ging das bis morgens um 5.30 Uhr, da hab ich dann endlich mal wieder Wehen sehen können. Ihr Bauch wurde zwar immer wieder hart und hat sich dann wieder entspannt aber das hat man auch nur gemerkt, wenn man ihn angefasst bzw. gestreichelt hat.

Zwischenzeitlich hat man von Wehen nichts sehen können (man sieht die sehr gut auf dem Rücken als wellenartige Bewegungen). Zu dem ganzen Hin und Her kam noch, dass Peppermint in einer Tour gemaunzt hat. Permanent und fast ohne Unterbrechung! Und das war nicht nur für sie anstrengend. Ich denke sie hat mit den Wehen wirklich zu kämpfen gehabt.

Am Sonntag Morgen ist sie dann gegen 10.30 Uhr auch mal wieder in die Wurfbox gegangen und ich hatte mich schon gefreut. Super, es geht dann wohl doch endlich los. Aber ich sollte mich irren. Die Besuche in der Box hielten nicht lange an und wiederholten sich mehrmals bis zum Nachmittag. Danach von Wehen wieder nichts mehr zu sehen. Nur das der Bauch immer wieder sehr hart wurde und sich dann wieder entspannt hat. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch auf eine Geburt am Abend gehofft, Nachtschichten mag ich ja nicht so und hatte ich zuletzt auch oft genug.

Um 21.30 Uhr ist sie dann wieder einmal in die Wurfbox und ich war echt gespant ob es wieder nur Probeliegen ist oder ob es losgeht. Und was soll ich sagen: wieder nichts. Also die dritte lange Nacht. Richtig schlafen kann man nicht, man horcht bei jedem Geräusch auf und guckt auch immer wieder zu der Schwangeren. Man versucht zu beobachten, ob man Wehen sehen kann um einzuschätzen ob oder wann es losgeht. Geht sie oft auf die Toilette, putz sich sich unten herum viel, hat sie schon Milcheinschuss, kann man schon Wehen sehen?
Aber die 3. Nacht war wie die vorherige. Alle paar Minuten zu mir auf das Kopfkissen kommen, Milchtritt, maunzen, wieder runter unter den Tisch, halbe Stunde schlafen, u.s.w.

Das Wochenende war nun also vorbei und eigentlich hätten wir den Auszug (unter Vorbehalt bzgl. der Geburt) von Benny und Bobby am Montag gehabt. Diesen habe ich auf Dienstag verschieben müssen, dann den Arbeitgeber angeschrieben da ich eigentlich nur noch bis Dienstags Urlaub hatte und um einen Tag verlängert da ich ja nicht wusste wie lange sich das alles noch hinzieht.

Der Montagmorgen war wieder die vorherigen, nur das ich mich diesmal, da alle arbeiten waren, um die restlichen Katzen ja auch noch kümmern musste. Also mich selbst schnell fertig machen, alle Näpfe einsammeln und abwaschen. Neue, natürlich gefüllte Näpfe hinstellen, Katzenklos machen und Staub saugen. Alles mit kleineren Unterbrechungen damit man Peppermint im Auge behalten kann. Und weil es einfach auch sau langweilig ist auf Babys zu warten, die Zeit mit bügeln totgeschlagen.

Aber irgendwie war Peppermint an diesem Morgen ruhiger. Sie hat nicht mehr ständig gemaunzt (und das hat sie so wahnsinnig viel in den letzten Tagen) und lag viel neben mir entspannt auf der Couch. Gegen 14.20 Uhr ist sie dann wieder in die Wurfbox und eigentlich hatte ich gar keine Lust ihr wieder hinterher zu gehen (auch wenn die Box im gleichen Raum steht muss man sich doch auf den Fußboden setzten) aber sie hat mich angeschaut als wenn sie sagen wollte: nun komm schon, geht gleich los. Um 14.30 Uhr konnte man sehen, dass sie etwas Fruchtwasser verloren hat und um 14.40 Uhr Uhr sah man die ersten Presswehen. Peppermint hat sich noch einige Male hin und her gedreht, teilweise ist sie aufgestanden um zu pressen und hat sich dann aber doch wieder hingelegt. Peppermint hat ihre letzten Geburt ganz toll gemeistert und ich war mir sicher, das sie das auch diesmal wirklich gut macht. Was mir Sorgen bereitet hatte waren die letzten 3 Tage mit Wehen. Wie sehr hatten sie diese Tage angestrengt?
Um 15.08 Uhr ist dann nach ein wenig lauterem Gemaunze das erste Baby auf die Welt gepurzelt. Peppermint weiß mittlerweile was sie tun muss und hat sich sofort dem Baby angenommen und es geputzt. Ich hab nur etwas das Fruchtwasser um Nase und Mund weggewischt und das Fruchtwasser abgesaugt. Leider war die Plazenta noch drin und die Nabelschnur ist durchgerissen. Das passiert und ist nicht schlimm, man muss nur die Nabelschnur am Baby abdrücken bis es nicht mehr blutet und darauf achten, das die Plazenta noch raus kommt.

Peppi hat nicht viel Zeit für Baby Nr. 1 gehabt denn eine gute viertel Stunde später kam schon Baby Nr. 2., wieder eine viertel Stunde später Baby 3 und um 16.05 Uhr waren dann 4 Babys da. Ich war schon ziemlich erstaunt denn Peppermint hatte nicht viel zugenommen. Insgesamt waren es nur ca. 1 kg und tatsächlich waren es bis 3 Wochen vor der Geburt nur knapp 400 Gramm. Richtig zugelegt hatte sie dann die letzten 3 Wochen. 2 Babys konnte ich fühlen, in den letzten Tagen vor der Geburt dachte ich es wäre drei. Aber vier? Ich war wirklich überrascht.

Aufgrund der Tatsache, dass die Geburt nun nicht „ruck zuck“ erledigt war, sondern sich mit den ersten Wehen über 3 Tage hingezogen hat, bin ich wirklich erleichtert das alles gut gegangen ist und es nun auch vorbei ist.
Der Mama und den Babys geht es gut und die Kleinen sind eifrig am trinken. Milch hat Pepermint genug und so sind es auch ganz leise und zufriedene Babys da sie gut satt werden.

Motto: Sänger*innen







Garys Galerie: behält seinen Namen u. ist zusammen m. Gwen zu Katharina u. Dennis noch Nordheim gezogen
Gwens Galerie: Heißt nun Lotte u. ist zusammen m. Gary zu Katharina u. Dennis nach Nordheim gezogen
Graces Galerie: ist zusammen mit Toffifee zu Nina und Familie nach Lehndorf gezogen
Glorias Galerie: bleibt bei uns (siehe Youngsters)

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